1) Thales von Milet gilt heute als erster Philosoph der Welt. Unklar ist, ob er tatsächlich der erste war oder ob Philosophen vor ihm uns heute unbekannt sind. Seine Lebensdaten kann man heute nur schätzen, vermutlich lebte er... a) 234-202 v.Chr. b) 817-789 v.Chr. c) 624-546 v.Chr. d) 124-143 n.Chr. e) 265-283 n.Chr. 2) Thales von Milet beschäftigte sich mit der Frage, was der Urstoff des Kosmos ist. Dabei gab es für ihn diese vier Hinweise. Findet aus den Hinweisen heraus, was Thales als Urstoff identifiziert hat. Es ist etwas, das... a) ...jede Gestalt annehmen kann. b) ... wesentlich und unverzichtbar für alles Leben ist c) ... bewegungsfähig ist d) ... wandlungsfähig ist 3) Als Geburtsort der Philosophie gilt Griechenland. Früher war das griechische Reich aber nicht nur dort, wo wir es heute kennen. In welchem heutigen Land liegt also mit dem Geburtsort von Thales von Milet ein wichtiger Ursprung der Philosophie? a) Italien b) Deutschland c) Serbien d) Polen e) Türkei f) Ägypten 4) Diogenes von Sinope war ebenfalls ein alter Philosoph. Was zeichnete ihn aus? a) Er hat mit nur 16 Jahren ein Schweigegelübde für den Rest seines Lebens abgelegt b) Er trat in Hungerstreik und starb daran c) Er entsagte allen Gütern und lebte in einem Fass 5) Wie nennt man den 'ersten Abschnitt' der Philosophie, der von ca.700 v.Chr. bis 250 n.Chr. reicht? a) Die alte Welt b) Metaphysik c) Griechische Basis d) Ursprungsphilsophie 6) Welche dieser Philosophen sind ebenfalls wichtige Vertreter der alten Welt? a) Parmenides, Sokrates, Locke und Protagoras b) Konfuzius, Platon, Schopenhauer c) Homer, Sokrates, Thomas von Aquin und Aristoteles d) Laotse, Phytagoras, Konfuzius und Heraklit 7) Wer hat's gesagt? Ich weiß, dass ich nichts weiß. a) Platon b) Sokrates c) Aristoteles d) Thomas von Aquin e) Homer 8) Wie starb Sokrates? a) Er starb an hohem Alter b) Er starb als Krieger im Kampf c) Er brachte sich um d) Er wurde zum Tode verurteilt e) Er wurde von einem seiner Schüler ermordet 9) In der ursprünglichen griechischen Philosophie lernten die großen Denker immer von ihren Lehrern. Bringe die Lehrer/Schüler in die richtige Reihenfolge a) Aristoteles-Homer-Sokrates-Platon b) Aristoteles-Homer-Platon-Sokrates c) Sokrates-Platon-Homer-Aristoteles d) Homer-Sokrates-Platon-Aristoteles 10) Welches dieser Werke ist KEINES der Hauptwerke von Aristoteles? a) Organon b) Der Staat c) Physik d) Nikomachische Ethik e) Metaphysik 11) Ein weiterer zentraler Vertreter der alten Welt war Epikur. Was davon hat er nicht gesagt? a) Der Tod ist nichts, was wir fürchten müssen b) Das Ziel des Lebens ist Glück c) Der Tod ist der Begleiter des Lebens d) Wenn wir die Angst vor dem Tod überwinden, können wir glücklich sein e) Der Tod ist Ende des Fühlens, kann also nicht schmerzhaft sein 12) Von den Jahren 250-1500 schließt sich die Welt des Mittelalters an die Alte Welt an. Welcher dieser Philosophen gehört nicht in diese Zeitspanne der Philosophie? a) Thomas von Aquin b) Augustinus c) Rene Descartes 13) In den Jahren 250-1500 spielte die Philosophie keine große Rolle, es gab kaum große Denker oder neue philosophische Erkenntnisse. Warum? a) In der Kultur des römischen Reiches wurde kein Wert auf Tugend und Philosophie gelegt b) Durch die Erkundung der Naturwissenschaften lag dort der Fokus aller Forschung c) Der Aufstieg der Kirche hat das Philosophieren verboten d) Das Streben der Menschen nach staatlichen Ämtern verbot das Philosophieren 14) 1500 brach mit der Renaissance und dem Rationalismus ein bedeutendes Zeitalter der Philosophie an, das bis 1750 andauerte. Wie nennt man dieses Zeitalter bis heute? a) Das Zeitalter der Wissenschaft b) Das Zeitalter der Vernunft c) Das Zeitalter der revolutionären Denker d) Das Zeitalter der Aufklärung 15) Blaise Pascal war Philosoph und Naturwissenschaftler. In der Philosophie kennt man ihn heute noch, durch seine Pascalsche Wette. Dabei wettet er auf... a) den Glauben an Gott b) die Wissenschaft c) die Bildung und Lehre d) Die Affekte und Leidenschaften 16) Eine Aussage, die die Sicht auf den Menschen für immer verändern sollte, war Ich denke, also bin ich. Dies sagte... a) Rene Descartes b) Voltaire c) Immanuel Kant d) Karl Marx e) Georg Hegel 17) 1750-1900 umfasst das Zeitalter der Revolution. Dies ist geprägt von... a) Stürzen bisheriger sozialer Verhältnisse b) Umbrüchen in bestehenden politischen Strukturen c) Der Bildung von Nationalstaaten und den damit entstehenden Kulturen d) revolutionären wissenschaftlichen Entwicklungen und Erfindungen 18) Voltaire begründete als wichtiger Denker dieser Zeit den sogenannten revolutionären Zweifel. Dieser besagt... a) dass alles was man zu wissen glaubt, letztlich doch nur subjektiv ist b) dass wissenschaftlichen Erkenntnissen nie vollkommen vertraut werden darf c) dass man nie von Gottes Existenz gänzlich überzeugt werden kann, man kann immer nur daran glauben d) dass es eine Wahrheit zwar geben kann, der Mensch aber nicht weiß, wie er sie erkennt 19) Rousseau beschäftigte sich vor allem mit dem Wesen des Menschen. Dabei sah er den Menschen als... a) böses Wesen, das man durch Gesetze kontrollieren muss b) frei und dennoch eingeschränkt c) soziales Wesen, das aus Mitleid handelt d) Tier, das durch Triebe gesteuert wird 20) Der wohl bis heute bekannteste Denker dieser Zeit ist Immanuel Kant. Welches dieser Zitate hat er nicht geäußert? a) Es gibt zwei Welten-die, wie sie uns erscheint und die Welt der Dinge an sich b) wie wohl eben darin Philosophie besteht, seine Grenzen zu kennen c) Es ist ein Skandal, dass bisher niemand die äußere Welt bewiesen hat d) Unser Verstand ist das Vermögen, über Dinge nachdenken zu können e) Was außerhalb von Raum und Zeit liegt ist für den Menschen niemals erkennbar 21) Ein bestimmtes Werk von Kant kennzeichnet einen Wendepunkt der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. Welches Werk ist das? a) Metaphysik der Sitten b) Kritik der reinen Vernunft c) Kritik der Urteilskraft d) Die Religion innerhalb der Grenzen der Vernunft 22) Wie und wo verbrachte Kant sein Leben? a) Als Professor ohne Frau und Kinder in Königsberg b) Als Staatsanwalt in der Nähe von Berlin, verheiratet aber ohne Kinder c) Als Professor und Vater von drei Kindern, verheiratet war er aber nie d) Als Politiker und Berater wichtiger Staatsdiener ist er viel gereist, wobei er Frau und Kinder mitnahm 23) Die Theorie des Mensch als Mängelwesen geht zurück auf... a) Arnold Gehlen b) Immanuel Kant c) Rene Descartes d) Aristoteles 24) Dieses Bild zeigt eine bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnis. Was ist hier zu sehen? a) der Gottesbeweis von Augustinus b) die Festlegung des Zeitsystems in London c) die kopernikanische Wende d) die Entdeckung der Planeten 25) Das größte Glück für die größte Zahl - diese Theorie geht zurück auf... a) Bentham b) Mill c) Singer 26) Der Schwede Sören Kierkegaard beschäftigte sich vor allem mit der Frage, ob der Mensch wirklich frei ist. Nach ihm wird sich der Mensch bewusst, dass er die Wahl hat, alles oder nichts zu tun, er hat vollkommene Wahlfreiheit. Daraus schließt er... a) dass der Mensch nie alle Handlungsoptionen überblicken kann b) dass der Mensch allem im Universum überlegen ist c) dass der Mensch von dieser Idee mit Angst erfüllt wird d) dass der Mensch von allem unabhängig ist 27) Ab 1900 begann die zeitgenössische Philosophie, die sogenannte Moderne Welt. Zentral war hier Charles Darwin, denn... a) seine Forschung hat den Gottesglauben überflüssig gemacht b) er stellt den Mensch als abhängig von seiner Umwelt dar c) er zeigt den Menschen als nur eine Stufe im Laufe der Evolution d) das Überleben des Stärksten revolutioniert das Bild des Menschen 28) Friedrich Nietzsche war einer der radikalsten und revolutionärsten Philosophen aller Zeit. Welche Aussage traf er nicht? a) Gläubig sein macht uns schwach. b) Der Mensch ist etwas, was überwunden werden muss. c) Gott ist tot. d) Der Schmerz schärft unsere Sinne. e) Dem guten Frager ist schon halb geantwortet. f) Toleranz ist ein Beweis des Misstrauens gegen unser eigenes Ideal. 29) Mit dem Fortschreiten der Zeit gab es immer mehr Denker, die sich dem Umgang mit Tieren und der Umwelt beschäftigt haben. Welche Theorie entwickelte Hans Jonas? a) einen ökologischen Imperativ zum Schutz der Natur b) eine Ethik zum Umgang mit künstlicher Intelligenz c) eine Theorie zur Unsterblichkeit des menschlichen Verstands 30) Wie viel Prozent der Studierenden in Europa studieren derzeit noch Philosophie? a) 0,3% b) 1% c) 3% d) 8% e) 12% f) 34%
0%
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