Die darf man behalten, aber nur unter einer Bedingung: Man muss sie mit jemand anderem teilen, der einem dazu gelost wird., Du darfst nur einen Vorschlag machen, darfst nicht nachbessern., Okay, also man will einen Vorteil haben, aber man kalkuliert das, was man angibt, so hoch, dass der andere sich da nun wirklich nicht drüber beschweren kann., Wäre der Mensch so ein Kosten-Nutzen-Kalkulierer, ein Homo economicus, wie der in den Lehrbüchern der Wirtschaftsfakultäten ist, dann würde der auch zehn Euro nehmen, weil der müsste sich ja sagen, zehn oder null., Weil in dem Moment, das Gefühl zu sehen, wie du deine 90 Euro, die du schon in der Tasche hast, wieder abdrücken musst, mehr wert ist als zehn Euro., Es geht um den Triumph in der Sekunde, wir sind egoistische Kooperateure, sagt Ernst Fehr, aber altruistische Bestrafer., Aber er hat das Gefühl, der Gerechtigkeit ist genüge getan., Und wann fangen wir an, besonders fair zu werden, wenn wir das Gefühl haben, wir haben zu wenig gekriegt und der Allgemeinheit ist sozusagen ein moralischer Schaden zugefügt worden., So, und jetzt hat dieses Spiel einen Haken., Das heißt also, ab einer bestimmten Geldsumme sinkt unser Gefühl für das Allgemeinwohl., Ist dir das Hemd näher als der Rock?, Das heißt also, Geld je nach Summe verändert die Moral jedes Einzelnen..

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